Barrieren- & Repräsentationscheck
Workshop oder Beratung anfragen
Wenn ihr Interesse an einem Workshop, einer Weiterbildung oder einer Beratung habt, könnt ihr mir gern eine Anfrage schicken. Beschreibt am besten kurz den Kontext eurer Veranstaltung oder Organisation, das gewünschte Format sowie mögliche Termine.
Workshop/Beratung
Barrierencheck - Fettfeindlichkeit erkennen und abbauen
Fettfeindlichkeit zeigt sich nicht nur in offenen Abwertungen, sondern häufig in scheinbar neutralen Strukturen von Räumen, Arbeitsabläufen und Institutionen. Viele dieser Barrieren bleiben unsichtbar, weil hochgewichtige Körper in Planungsprozessen selten mitgedacht werden. Der Workshop setzt genau hier an und richtet den Blick auf diskriminierungskritische Praxis im Alltag von Organisationen.
Gemeinsam schauen wir darauf, welche Barrieren für dicke_fette Menschen in unterschiedlichen Kontexten entstehen können, etwa in Ärzt*innenpraxen, Büros, Beratungsstellen, Veranstaltungsorten oder Bildungseinrichtungen. Dazu gehören Fragen von Möbeln, Sitzgelegenheiten, Bewegungsflächen und Infrastruktur ebenso wie institutionelle Routinen, Kommunikationsformen oder implizite Körpernormen.
Der Workshop verbindet eine Einführung in gesellschaftliche Strukturen von Fettfeindlichkeit mit einem praxisorientierten Barrierencheck. Die Teilnehmenden analysieren ihre eigenen Räume,
Arbeitskontexte oder Veranstaltungssettings und entwickeln konkrete Ansatzpunkte für eine diskriminierungssensiblere Gestaltung.
Der Workshop richtet sich an Organisationen, Praxen, Teams und Einrichtungen, die ihre Räume und Strukturen im Hinblick auf Zugänglichkeit und Körpernormen reflektieren möchten.
Workshop/Beratung
Fatness sichtbar machen _ Repräsentation, Sprache und Bildpolitik
Welche Körper werden in Öffentlichkeitsarbeit sichtbar und welche nicht? Wie prägen Bildsprache, Begriffe und Erzählweisen unsere Vorstellungen von Körper, Gesundheit und gesellschaftlicher Zugehörigkeit? In vielen Medien, Veranstaltungsformaten und Kampagnen bleiben dicke_fette Perspektiven unsichtbar oder erscheinen ausschließlich in problematisierenden Kontexten.
Der Workshop beschäftigt sich mit Fragen von Repräsentation aus einer machtkritischen Perspektive. Wir schauen gemeinsam auf Bildsprache in Flyern, Websites, Social Media und Veranstaltungsankündigungen und analysieren, welche Körperbilder dabei produziert oder ausgeschlossen werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Sprache und Begriffen. Der Workshop gibt Einblicke in zentrale Communitydiskurse rund um Fatness, Selbstbezeichnungen und politische Begriffe. Dabei geht es auch darum, wie Künstler_innen, Medienschaffende, Bildungsorganisationen und Antidiskriminierungsprojekte verantwortungsvoll mit diesen Diskursen umgehen können.
Der Workshop richtet sich an Künstler_innen, Kultur- und Medienschaffende, Bildungsinitiativen sowie Organisationen im Antidiskriminierungsbereich, die ihre Kommunikationspraxis im Hinblick auf Körpernormen reflektieren und erweitern möchten.
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